Caspar Voght,
Porträtgemälde von Jean-Laurent Mosnier, 1801

Caspar Voght (* 17. November 1752 in Hamburg; † 20. März 1839 in Hamburg), später Caspar Reichsfreiherr von Voght (zeitgenössisch zumeist Baron Caspar von Voght), war ein deutscher Kaufmann, Hanseat und Sozialreformer. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner und Freund Georg Heinrich Sieveking führte er eines der größten Handelshäuser Hamburgs in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Auf zahlreichen Reisen durchquerte er ganz Europa. Zu seinen größten Leistungen zählt die Reform des hamburgischen Armen- und Gefängniswesens im Jahre 1788. Seit 1785 widmete er sich verstärkt landwirtschaftlichen und landschaftsgärtnerischen Projekten.

Bei der Verwirklichung dieser Pläne stellte Caspar Voght fest, dass sich die benötigten Bäume und Sträucher nicht in ausreichendem Maße beschaffen ließen. Um den eigenen Bedarf und die steigende Nachfrage nach jungen Forstpflanzen decken zu können, gründete er in Klein Flottbek (damals noch Kreis Pinneberg) die erste Baumschule der Region.

Gedenkplatte auf dem Flottbeker Friedhof

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