Artikel im Pinneberger Tageblatt 27.09.2014

An der Caspar-Voght-Schule ist es – ganz im Sinne des Menschenfreundes und Weltbürgers Caspar Voght – gute Tradition, Schulen in Afrika zu unterstützen.
Unsere Senegal-Hilfsaktion begann 1997 als spontane Aktion eines Schülervaters, der, von Beruf Spediteur, in Zusammenarbeit mit der damaligen Realschule Egenbüttel eine Containerladung medizinischer Hilfsgüter sammelte und an eine Missionsstation in Uganda verschickte. Ein weiterer Schiffscontainer mit Hilfsgütern ging danach an eine Grundschule in Conakry, Guinea.
In enger Zusammenarbeit zwischen Herrn Amadou Diallo, der nach mehrjähriger Mitarbeit in der Pinneberger Diakonie nach Senegal zurückkehrte, und Realschullehrer Michael Schätzle entstand aus diesem Projekt sehr bald die Senegal-Hilfsaktion unserer Schule, der heutigen Caspar-Voght-Schule.
Schulen in Saint-Louis, Senegal, sowie die dortige Universität GASTON BERGER, an der Herr Diallo als Dozent tätig ist, haben seit 1997 mehr als ein Dutzend 40-Fuß-Container mit Schulmobiliar sowie medizinischen und schulischen Geräten und Verbrauchsgütern erhalten, zuletzt eine Lieferung im Mai 2013.
An der Caspar-Voght-Schule sowie in deren Umfeld gibt es inzwischen viele Spender und freiwillige Helfer, die einen Versand von 40-Fuß-Seecontainern mit vielen hochwertigen Spendengütern erst ermöglichen.
In St. Louis, Senegal, trifft unsere Aktion auf große Anerkennung und Dankbarkeit.

Senegal I
Hilfsgüter aus Rellingen „reisen“ über Dakar nach St. Louis, Senegal (Westafrika).

Senegal II
Herr Schätzle und Herr Ziegenhagen nach getaner Arbeit.

Senegal III
Im Hintergrund: Begeisterte HelferInnen aus der Klasse 6b (heute 7b)
Im Vordergrund (von links): Deniz, Dirk Ziegenhagen, Michael Schätzle, Can
Deniz und Can, ehemalige Schüler unserer Schule, sind heute gestandene Informatik-Studenten und helfen seit Jahren bereitwillig bei jeder Beladungsaktion als „Stauer“.

Senegal VI
Studenten und Honoratioren der Universität nehmen die Hilfsgüter in Empfang.

Senegal V
Studenten der Uni Gaston Berger staunen darüber, dass unsere SchülerInnen die Geräte und Möbel „wuppen“ und alles so geschickt verstauen können.

Senegal VII
„Ein ganz herzliches Dankeschön aus St.Louis“ … schreibt Amadou Diallo.
Im Vordergrund ist ein gespendetes Motorrad zu sehen, mit dem heute ein Sanitäter über das immerhin 80 Hektar große Uni-Gelände braust, um in Notfällen zu helfen.

Senegal IX
Freude über schöne neue Möbel im Kindergarten der Universität, …

Senegal
… in dem die Kinder der StudentInnen spielen und lernen.

Senegal IV
Die Ärztinnen, Ärzte und Schwestern einer Krankenstation in St.Louis (Senegal/Westafrika) freuen sich über gespendete Krankenhausbetten und medizinische Ausrüstung.

Senegal X
Der Dozent Amadou Diallo (Bildmitte), unser Freund und Kontaktmann in Senegal, mit einigen seiner Studenten.

Back To Top